MIOMAS — Das Rauschen unter der Haut 

MIOMAS — Das Rauschen unter der Haut 

Mein Körper unter Druck.
Mein Kopf voller Rauschen.
Gedanken legen sich übereinander wie Linien.

Meine Arbeiten entstehen aus inneren Zuständen — aus Spannung, Verdichtung, Wachstum und dem Versuch, in meinem eigenen Körper Orientierung zu finden.

Organische Formen treffen auf Linien, Raster und fragile Verbindungen. Manche erinnern an innere Netzwerke, andere an Störungen, Verschiebungen oder an Spuren eines Zustands, der sich nicht beruhigen lässt. Zwischen Ordnung und Chaos entstehen Räume, in denen Kontrolle brüchig wird und sich Wahrnehmung verändert.

Das Rauschen zieht sich durch meinen Kopf und meinen Körper.
Druck, Erschöpfung, Überforderung und das ständige Bedürfnis, funktionieren zu müssen, schreiben sich ein — leise, wiederholend, manchmal unsichtbar. Gleichzeitig tragen die Arbeiten auch Widerstand in sich: das Bedürfnis nach Halt, Struktur und Sichtbarkeit.

Meine Werke sind keine eindeutigen Erklärungen.
Sie sind Annäherungen an etwas Inneres — an Fragmente zwischen Schmerz und Stärke, Isolation und Verbindung, Kontrolle und Kontrollverlust.

Eine Sichtbarmachung von dem, was sonst unter der Oberfläche bleibt.

Ausstellung in der Löiegruebe

13. Juni – 4. Juli 2026
Vernissage: Samstag, 13. Juni, ab 14 Uhr
Es spricht: Jacqueline Grütter

Raum für Kunst – Löiegruebe
Löwengasse 10, 4500 Solothurn

Öffnungszeiten:
Freitags 16–19 Uhr / Samstags 14–18 Uhr